Hamburg

Und anderes im Norden!

War für einige Tage in deutschlands Norden. Losgegangen bin ich mit dem Gefühl: Wird wohl nicht soo toll sein, aber ich seh wenigstens die Leut.
Also auf zum Flughafen, Check-In und dann auf die Zeitung fertig los.
Im Flieger lern ich dann eine lustige Frau kennen. Sie erzählt dies und das und schließlich - in Hamburg verzweifeln wir gleichermaßen an Hunger und Baustellen. Die U-Bahn nehmen, dann Umsteigen, dann Schienenersatzverkehr, dann doch nicht, oder doch?

Schließlich gingen wir Mittagessen im Alsterhaus. Wir tauschten noch schnell Kärtchen (sie war RTL-Reporterin *lach) und dann machte ich Hamburg unsicher.

Eine Fleetfahrt, ein wenig übern Jungfernstieg bummeln und dann noch hier und da ein bisschen reinschauen, an Hafen und letztlich dort in eine Hafenkneipe. Ein zwei drei Bier hab ich getrunken und viele Stories über Hafenarbeiter usw gehört...

Mit dem Zug nach Rotenburg. Heavy und Metal - zwei Ratten - besuchen... ach ja, ihre Besitzer natürlich auch.
Essen einkaufen, Essen kochen, Rotwein und gelaber. Viel "besonderes" haben wir nicht gemacht. Toll war es trotzdem. Abends dann DVD's geschaut und nachts (nicht) geschlafen ...

Bald gings weiter - ich wollte ja ans Meer. Und irgendso ein völlig durchgeknallter Typ lud mich zum Essen ein - am Meer... in Dänemark. Einfach so, mal eben rüber und en Hotdog essen. War lecker und toll - und verrückt eben.

Weil aber dort zwar Meer aber nur ein Pseudo-Sandstrand war, gings dann noch nach Kiel - an einen richtigen Strand. Mit Schäufelchen und Eimerchen...
Abends dann Kino-Session und lecker Sushi.

End vom Lied war allerdings, dass ich eine Liste mit "To-Does" bzw "Have-to-knows" bekommen hab. Mal sehn, ob ich das erfüllen kann^^

Wenn auch kurz, haben mir die paar Tage sehr gefallen und ich konnte Kraft tanken und auch mal wieder richtig lachen und die Zeit einfach genießen. DANKE!!

1 Kommentar 7.9.10 10:18, kommentieren

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Die traumatischsten Filmszenen unserer Kindheit

Jeder hat sie. Diese eine Filmszene, die einen als Kind total traumatisiert hat. Bilder, die man oft nicht mehr in zusammenhang setzten kann, die einem aber noch immer ein unbehagliches Gefühl bereiten - hier sind einige Beispiele:

"Die 'Unendlichen Geschichte' war der erste Film, den ich im Kino geguckt habe. Ich war fünf, und der Film eigentlich ab sechs. Folgerichtig hat mich die Szene, in der das Pferd Artax in den Sümpfen der Traurigkeit im Schlamm ertrinkt, komplett überfordert. Auch heute gucke ich immer noch weg, wenn sein Kopf im brackigen Wasser versinkt. Ganz, ganz, ganz schlimme Szene."' [Caro] 

"Mit neun Jahren habe ich heimlich Stephen King's "Es" geschaut, was mich nachhaltig traumatisiert und dazu geführt hat, dass ich Clowns heute noch gruselig finde." [Eli] 

 

Und hier meins:

 Aus Alice im Wunderland. Da gibts einen Hasen, der hüpft da nur vorbei und singt: "I'm late". Er steht da mit keiner andren Figur im zusammenhang. Er spielt auch in der ganzen Geschichte iwi keine Rolle. Dieser Hase is echt merkwürdig. Und als kleines Kind (soooo klein, kleiner als wie jetzt) da hatte ich Angst vor dem Kanickel...

 So und jetzt seit ihr dran: Was warn euren "kindheits-trauma-filme"???

1 Kommentar 23.8.10 17:28, kommentieren

Das berühmt-berüchtigte Stöckchen...

Lange vorher hörte ich schon Gerüchte über ein "Stöckchen, dass von Tür zu Tür wandert und die Leute vor einige Fragen stellt.
Und dann war es plötzlich soweit. McRoell gab einem kleinen, unscheinbaren Ding meine Adresse durch.
McRoell hatte schon einige Probleme, was Testosteron und Östrogengehalt angeht. Mal sehen, ob ich mich dem ganzen besser stellen kann - immerhin bin ich potenzielle Zielgruppe.



   1. Deine Lieblingseissorte
      Kiwi und Joghurt
   2. Dein Lieblingsobst
      Blaubeeren, Erdbeeren
   3. Lieber Flip Flops, Sandalen oder Ballerina Schuhe?
      Also wenn überhaupt - FlipFlops.
   4. Was trägst du am liebsten auf deinen Fussnägeln? Nagellack, French oder lieber nichts?
      Meine Fußnägel? äääähm - nicht!!!
   5. Trägst du lieber Bikini ,Tankini oder Badeanzug?
      Bikini
   6. Um braun zu werden was bevorzugst du? Sonnenbad, Solarium oder Selbstbräuner?
      Sonnenbad. Am Sandstrand mit Meer. Hach is das schön!
   7. Trägst du lieber T-Shirt oder Top?
      Je nach Anlass.
   8. Was ziehst du lieber an? Lange Hose, kurze Hose oder ein Rock?
      Lange Hose.
   9. Glatte Haut? Lieber Rasieren oder Wachsen oder doch Epilieren?
      Wachsen.
  10. Gehst du lieber ins Hallenbad oder ins Freibad oder bevorzugst du einen See?
      See. Den ganzen Tag unbeobachtet rumliegen und Nachts schwimmen und so..

Vielleicht sollte aber der Östrogenspiegel weiter steigen, deshalb bekommt Becci (http://www.becciii4U.piczo.com) das Stöckchen zugeworfen... Viel Spaß damit

1 Kommentar 15.8.10 11:09, kommentieren

AAAAHH, *Kreisch*

Ich könnte mich bei sowas kaputt lachen. Gerade weil wir das oft schon fabriziert haben^^

 @Becci - Schau's dir an und Erinner dich an uns zwei (Denk-Hinweis: als ich das Haus zusammen geschrien hab, oder als du mir den Rechen hinterher geworfen hast^^
 

http://www.lolrofl.net/2009/02/erschreck-streiche-compilation/

2 Kommentare 6.8.10 12:51, kommentieren

Neuer Eintrag

Mal wieder ein neuer "literarischer Erguss" auf

 http://myblog.de/jaguar-

grüssle

3.8.10 16:40, kommentieren

Westoberdeutsche Dialekte

Was sind denn bitte "Westoberdeutsche Dialekte"? Genau gesagt ist es eine Zusammenfassung mehrerer sprachverwandter Dialekte.

Besser bekannt sind sie aber unter dem Begriff "Alemannisch"!

Alemannisch ist weit Verbreitet und geht auch über die deutsche Grenze hinaus. Vorallem im französischen Elsass und in der deutschsprachigen Schweiz wird Alemannisch gesprochen.

 

 Auf dieser Karte sieht man auch deutlich, dass es eine Zusammenfassung ist. Jemand aus dem Schwäbischen versteht nicht unbedingt einen Schweitzer, obwohl sie beide "Alemannisch" sprechen.
Aber darauf möchte ich später genauer eingehen.

In diesem Abschnitt geht es um die Sprachgeschichte.

Während des Großen Römischen Reichs siedelten sich romanische Kelten und Germanen im Westoberdeutschen Gebiet an. Besagte Germanen rückten schließlich bis zur römischen Grenze vor und verdrängten die Kelten nach und nach. Diejenigen Germanen, die die Grenze schließlich auch überschritten, wurden Alemannen genannt. Seit dem 5./6. Jahrhundert ist wohl von einem "einheitlichen" alemannischen Sprachraum auszugehen - was auch immer als einheitlich bezeichnet werden kann.

Linguistische Entwicklung und allgemeine Besonderheiten:

Jetzt wird es ein wenig kompliziert und langwierig. Aber auch durchaus sehr interessant, auch was die deutsche Sprachgeschichte allgemein betrifft.

Begonnen hat diese Abgrenzung nämlich im schon im 4. Jahrhundert. Die sogenannte 1. Phase der 2. Lautverschiebung begann. 

 Die 2. Lautverschiebung trennte in insgesamt 4 Phasen das "Althochdeutsche" vom "Altniederdeutschen". Hoch=südlich, nieder = nördlich.
Die Unterschiede sind sehr deutlich:

Das Wort Zeit hieß im Süden "Zit" und im Norden "Tid"
Genauso "schlafen". Im Süden "slafen", im Norden "slapen"
Hier beobachten wir aber nur die weitere Sprachentwicklung im Süden deutschlands.
Im weiteren Verlauf der Geschichte bildetetn sich mehrere Sprachräume heraus: Franken, Alemannen Sachsen und später Baiern. Diese weitere "Verschiebung" oder "Verzerrung" der Sprache lässt sich anhand folgender Punkte erklären:

  • Teilnahme oder Nichtteilnahme bestimmter Bevölkerungsgruppen am überregionalen Verkehr
  • fehlende überregionale Schreibsprache (Latein)
  • vorhandene oder fehlende Schreibkenntnisse
  • politische und kirchliche Organisationsformen (zersplitterte oder relativ einheitliche Territorien, Verlauf politischer und kirchlicher Grenzen)
  • naturräumliche Gliederung (natürliche Grenzen und Verbindungen, vielfältige oder relativ einheitliche Naturräume)

Ein wichtiges Kriterium ist aber auch, wie "offen" und wie schnell  eine Region neue Formen der Sprache angenommen hat. So zeichnet sich zum Beispiel das Schwäbisch durch viele neue Formen angenommen zu haben, während das Höchstalemannisch wenig davon sprechen. In vielen Gebieten Unterscheiden sich Dialekte von Ort zu Ort, während im Elb-Tal ein sehr breites Gebiet einheitlicher Sprache liegt. Dieses Gebiet ist weitläufiger, kaum durch Naturgrenzen (Berge usw.) getrennt und konnte so besser bereist werden.
Im weiteren Verlauf wurden das Niederdeutsch der althochdeutschen Schreibform angepasst und die Niederdeutsche Sprache wurde auch nicht mehr gesprochen.
Ausnahme bildet hier das Niederländisch.
Alemannisch wurde also nur noch als "Mundart" oder "Dialekt" gesprochen - jeder in seiner Region, wie er es eben lernt. Da die schweitzer und die franzöischen Alemannen mit dem Hochdeutsch nichts zu tun haben, verliert sich hier der Dialekt nicht so schnell. Ich befürchte, schwitzer-dytsch und elsässisch verstehen bald nur noch die dort ansässigen - und niemand mehr drum herum.

Wie wir also oben erkennen können, bezieht sich die bezeichnung "bairisch", "fränkisch" und "alemannisch" nicht auf eine Bevölkerungsgruppe, sondern nur auf den Dialekt. Und den Grenzen wir jetzt weiter ein.

Auf der oberen Karte sieht man, dass Alemannisch nicht einfach so stehen gelassen werden kann. Man kann die verschiedenen Dialektformen bis ins kleinste herunterbrechen. Die obere Ebene der Unterscheidung sieht man auf der Karte oben und nochmal in der Auflistung unten:

  • Schwäbisch: vor allem Württemberg und Bayern
  • Niederalemannisch:
    • Oberrheinalemannisch: vor allem Elsass, Südbaden und Basel
    • Bodenseealemannisch: jeweils eher kleinere Gebiete im südöstlichen Baden, südlichsten Württemberg, südwestlichen Bayern, nördlichen Vorarlberg und in nordöstlichster Schweiz
  • Hochalemannisch: vor allem Schweiz, südliches Vorarlberg, südlichstes Baden und südlichstes Elsass
  • Höchstalemannisch: vor allem südliche Deutschschweiz und Walserorte Österreichs

Dabei sind folgende Bezeichnungen geläufiger:

  • Elsässisch
  • Schweizerdeutsch
  • Badisch
  • Vorarlbergisch

Ich werde jetzt einige Sätze erst in Hochdeutsch und anschließend im jeweiligen Alemannisch verschiedener Orte Aufschreiben. Dabei achte ich auch darauf, dass deutlich wird, dass verschiedene Worte einfach auch von Ort zu Ort völlig anders sind.

1. Du brauchst nicht alles glauben, was die Leute sagen.

  • Niederalemannisch, sehr nördlich, nahe der französischen Grenze. Ort: Lichtenau:
    Glaub nid olles, was Lit fazeele!
  • Niederalemannisch, mittig in der Ortneau. Ort: Ettenheim: Du bruchsch nit alles glaube, was d'Lid schwätze!
  • Niederalemannisch, nahe Schwäbisch und Bodenseealemannisch. Ort: Furtwangen:
    Du bruchsch doch it alles glaube, wa d'Lid sage!
  • Schwäbisch, nahe Niederalemannisch, 20 km von Furtwangen entfernt:
    Du bruchschd net ällis glaube, wa d'Lid saget!
  • Noch ein Beispiel aus dem Hochalemannisch, tief im Süden, Richtung schweitzer Grenze. Ort: Brombach:
    Du bruchsch nid alles glaube, wo d'lüt sage!


Für mehr Beispiel und vorallem für Tonproben könnt ihr auch unter http://bit.ly/4aQTNA schauen.

Zum Abschluss hab ich euch einfach noch zwei Hörproben.

 

 

 


 

7 Kommentare 29.7.10 11:59, kommentieren

Mathematikerwitze

  • Kommt ein Nullvektor zum Psychiater: "Herr Doktor, ich bin orientierungslos!" 
  • Was haben ein Mathematiker und ein Physiker gemeinsam? Beide sind dumm, mit Ausnahme des Mathematikers.
  • Die Summe zweier gerade Primzahlen ist immer eine Quadratzahl. !!!
  • Im dichten Nebel verliert ein Ballonfahrer die Orientierung. Er lässt seinen Ballon langsam ab, bis er am Boden einen Menschen sieht, und ruft herab: "Wo bin ich hier?" Daraufhin grübelt der Passant eine Weile und antwortet: "Im Ballon!"

    Woran erkennt man, dass der Mann ein Mathematiker ist?


        * Er überlegt lange.

        * Seine Antwort ist wahr.

        * Seine Aussage ist zu nichts zu gebrauchen.
  • "Die Negation einer falschen Aussage ergibt immer eine wahre Aussage!" behauptet ein Mathematikprofessor. "Falsch" meint ein Student. "Begründen Sie das bitte!" verlangt der Professor. "Der Satz: Dieser Satz enthält sechs Wörter ist falsch, seine Negation: Dieser Satz enthält nicht sechs Wörter ist aber auch falsch!"
  • Ein e^x geht auf der Straße spazieren.
    Kommt ihm ganz aufgeregt ein x² entgegen und ruft:
     "Schnell, wir müssen hier weg, gleich kommt der große Differentialoperator!"
    "Was soll der uns schon anhaben? Ich renne nicht  weg!", sagt das e^x und geht gemütlich weiter,
    während das x² flieht.
    An der nächsten Ecke begegnet das e^x dem Differentialoperator.
    Der sagt: "Was? Du bist noch nicht geflohen? Hast Du keine Angst vor mir?"
    "Nein! Warum sollte ich?"
    "Ich werde Dich differenzieren, bis Du nicht mehr weißt, wer Du bist!", antwortet der Differentialoperator.
    "HA! Versuch´s doch mal! Ich bin ein e^x! Ätsch, Du kannst mir gar nichts!"
    ...Pech gehabt! Es war ein dy-Operator...
  • Ein Ingenieur, ein Mathematiker und ein Physiker sind beim Pferderennen. Sie überlegen, ob es möglich ist, zu berechnen, welches Pferd gewinnt. Nach einer Woche treffen sie sich wieder.
    "Ich habe überall nachgeschaut",meint der Ingenieur,"aber es gibt einfach keine Tabelle für Pferderrennen."
    Der Mathematiker hat zwar bewiesen, das eine Formel existiert, er hatte aber nicht genügend Zeit, sie aufzustellen.
    Der Pysiker meint: "Ich habe eine Formel erstellt, mit der man exakt berechnen kann, welches Pferd gewinnt, sie hat allerdings einen Haken: sie gilt nur für reibungsfrei gelagerte, kugelförmige Pferde im Vakuum."

 

 

 

1 Kommentar 14.7.10 08:58, kommentieren