Das gleiche Rezept - aber immer noch gut!

Nachdem Marrily Watkins nun zur Exorzistin ernannt ist und sich nach und nach auch in der Gemeinde einfinden kann, halten sich die Probleme nicht fern.
Nicht nur, dass Heiden und Wicca (ein Hexenzirkel) in einer heftigen Fernsehdebatte den christlichen Glauben verunglimpfen, Nick Ellis eine neue Strömung namens "Merr des Lichts" ins Leben ruft und sollen Heiden auch noch in einer alten Kirche den Teufel anrufen.

Das dritte Band der erfolgsreihe um Merilly Watkins mischt einmal mehr Glauben, Geistergeschichten und Krimininalroman in einem Buch und hält mich als Leserin so gefesselt.

Auch wenn dieser Band ein wenig nachgelassen hat, beschreibt Phil Rickman in dieser Serie wieder einmal eine äußerst authentische Gemeinde auf dem Land. Das spiel mit der Phantasie des Lesers fasziniert mich noch immer: sind es "glaubhafte" Geistergeschichten? Ist es erklärbar? Sind es übernatürliche Mächte? und vorallem: wie würde es mir mit diesen Phänomenen gehen?

Das Finale wirkt etwas abgehackt - aber dennoch sinnhaft in der Story.

Merrily Watkins, Lol, Perry und Jane - eigendlich alle Charaktere im Buch sind sehr authentisch. Manchmal etwas zu echt. Und dennoch Klischeebesetzt. Ein paar scharfe Worte, ein bisschen fremdartigkeit und schon rennt der Dorfmob los?

Das Fazit. Es ist das dritte Buch, es ist nach wie vor spannend, unterhaltsam und sehr gut zu lesen. Leider fehlte mir in diesem Band das gewisse Etwas, etwas außergewöhnliches, fremdes oder neues. Dennoch lese ich weiter an der Reihe und freue mich Band für Band auf das nächste.

Kleiner Tip am Ende: wer gut englisch liest, sollte diese Bücher in der originalsprache lesen. Zum einen ist das ein oder andere mal sehr guter schwarzer Humor eingeflochten, der nur im original rüberkommt, zum anderen finde ich persönlich die Stimmung wird besser transferiert.

21.9.14 20:31

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